Über die Akademie

Die Akademie ist eine Arbeitsgemeinschaft von Menschen aus sozialen Bewegungen, aus Wissenschaft und Praxis, die dem Dogma der Alternativlosigkeit kapitalistischer Wirtschaftsweise entgegentreten.

Sie alle arbeiten an Prinzipien, Strukturen, Entwürfen und Projekten einer zukunftsfähigen, solidarischen und lebensdienlichen Ökonomie.

Über uns
Mehr über die Menschen und die Arbeit in der Akademie gibt es hier zum Nachlesen. Wer in der Akademie (kurz- oder langfristig) und bei ihren vielfältigen Projekten mitarbeiten möchte, ist jederzeit herzlich willkommen (Kontakt).

Ausstellung „Eine solidarische Welt gestalten“
Derzeit ist das Ausstellungsprojekt „Eine solidarische Welt gestalten“ eines der größten Projekte der Akademie. Studierende unterstützen dabei die Arbeit der Akademie. Die Ausstellung ist auch ein Crowdfunding-Projekt (mehr lesen), wer also die Ausstellung finanziell unterstützen möchte, ist hier richtig.

Träger der Arbeitsgemeinschaft ist die Stiftung Ökumene in Deutschland. Die Stiftung Ökumene wiederum ist Teil des Ökumenischen Netzes in Deutschland  (hier klicken).

Mehr zur Geschichte der Akademie finden Sie hier.

Veranstaltungen

Mai
14
Di
Iserlohn “ Die Vision einer solidarischen Gesellschaft“
Mai 14 um 19:00

Innerhalb einer Vortragsreihe mit Niko Paech u.a. unter dem Motto “ Wie wollen wir leben“ hält Norbert Bernholt am 14. Mai einen Vortrag zum Thema “ Vision einer solidarischen Gesellschaft – Wege in eine zukunftsfähige Wirtschaft“ Den Flyer zu der Reihe finden Sie hier: Flyer Außen und Flyer Innen

Jun
19
Mi
Akademie auf dem Kirchentag in Dortmund
Jun 19 – Jun 23 ganztägig

Die Akademie ist auf dem Kirchentag in Dortmund mit einem Stand vertreten. Zusätzlich bietet die Akademie einen workshop zu dem Thema “ solidarische Ökonomie – ein Weg zu einer solidarischen Gesellschaft“ an.

Jun
24
Mo
Bildungsurlaub Zukunftsfähiges Leben in Lüneburg
Jun 24 – Jun 28 ganztägig

Die Akademie bietet an der Volkshochschule Lüneburg einen Bildungsurlaub zu dem Thema „Zukunftsfähiges Leben in Lüneburg“ an.

Schwerpunkte des Bildungsurlaubs sind die Themenfelder:

– Konsum/Geld/Wohnen/Arbeit/Klima

Diese Themenbereiche werden aus der Perspektive einer solidarischen Ökonomie erarbeitet.

Aus der aktuellen Arbeit der Akademie


„Unterwegs in die Zukunft“


Warum wir eine andere Welt wollen und wie sie aussehen könnte

Die Akademie Solidarische Ökonomie hat sich zum Ziel gesetzt, ein Modell lebensdienlicher Ökonomie zu entwickeln und zur Diskussion anzubieten. Es geht dabei um gesellschaftliche Rahmenbedingungen, welche gelingende Beziehungen zwischen Menschen sowie zwischen Menschheit und Natur ermöglichen. Denn nur dann ist ein Gesellschaftssystem zukunftsfähig.   Hier können Sie den gesamten Text herunterladen: Alte Version: Unterwegs-Papier_Akademie_Solidarische_Oekonomie_2017_03_05  
Neue Version: Unterwegstext_Überarbeitung_Stand_20.02.19 Erfreulicherweise sind die 1200 Exemplare des Unterwegs-Papiers bald vergriffen. Es ist also Zeit, eine Neuauflage vorzubereiten und damit zugleich alle bisherigen Änderungswünsche einzuarbeiten. Die neue Version ist vom Plenum der Akademie am 17. Februar 2019 inhaltlich und einstimmig genehmigt worden. Bis zum 15. März 2019 können noch Korrektur- oder Ergänzungswünsche eingereicht werden. Redaktionsschluss ist der 31. März 2019. Die Veränderung gegenüber der alten Version sind leicht erkennbar, sie erscheinen in roter Schrift. Änderungswünsche bitte per Mail an Klaus Simon (kl-simon@gmx.de). Die eingebrachten Veränderungen umfassen drei wesentliche Punkte:
  1. Erläuterungen zum Verständnis des Menschen gemäß der Ergebnisse der Plenartagung in Göttingen.
  2. Es wurde immer wieder bemängelt (auch in den eigenen Reihen!), dass wir das ASÖ-Modell mit dem Begriff ‚Solidarische Ökonomie‘ benennen. Denn Solidarische Ökonomie bedeutet ja weder industrielles System noch Markt, sondern eine durch Selbstorganisation gekennzeichnete alternative Form des Wirtschaftens – an Industrie und Markt vorbei. Was wir vorschlagen ist aber weit mehr, nämlich das Modell einer /umfassenden Gesellschaftsordnung/, welche Formen von Solidarischer Ökonomie Raum geben und den verbleibenden Teil des industriellen Systems sowie die ganze Gesellschaft nichtkapitalistischen Spielregeln unterstellen möchte. Wir schlagen deshalb als Namen für das, was wir intern ‚ASÖ-Modell‘ nennen, die Bezeichnung ‚Solidarische Gesellschaft‘ vor. Der entsprechende Textteil findet sich auf den Seiten 10 und 11.
  3. Erfreulicherweise werden wir in der alternativen Szene mittlerweile wahrgenommen. Simon Sutterlütti und Stefan Meretz (googeln: keimform.de) sind im Bonuskapitel ihres Buches „Kapitalismus aufheben“ auf das Akademie-Buch „Kapitalismus – und dann?“ eingegangen und haben dabei unseren Ansatz allerdings deutlich kritisiert. Nun trifft uns das nicht überraschend. Schon seit der AG Modellvergleich ist klar, dass es unterschiedliche Definitionen von Kapitalismus gibt und auch unterschiedlich weitgehende Modelle zu seiner Überwindung.  Wir möchten die Gelegenheit benutzen, unsere Ergebnisse in Beziehung zu setzen zu dem, was außerhalb der Akademie gedacht wird – und damit zugleich der Kritik den Boden zu entziehen. Dieser Textteil findet sich auf den Seiten 18 bis 20.


Faktenblätter


Mit den Faktenblättern will die Akademie mit kurzen, leicht lesbaren Texten, die  mit Grafiken und Tabellen angereichert sind, die Diskussion um eine neue, solidarische Gesellschaftsformation ergänzen. Die Faktenblätter eignen sich für die individuelle Informationsgewinnung und für alle Formen der Bildungsarbeit. Wir haben uns entschlossen, die Faktenblätter in vier Themenfelder einzuteilen: I. Kapitalismus II. Alternative Gesellschaftsmodelle und Transformationspfade III. Solidarische Ökonomie als Gesellschaftsformation IV. Agenda 2030 (Sustainable Development Goals). Die hier abgebildeten Faktenblätter befinden sich in einem Erprobungsstatus. Deshalb nehmen wir Anregungen und Kritik dazu gerne entgegen (kl-simon@gmx.de).

Themenfeld: Kapitalismus

FaktenBlatt 00: Vorwort FaktenBlatt 01: Kapital FaktenBlatt 02: Kapitalismus FaktenBlatt 03: Entwicklungsstufen des Kapitalismus FaktenBlatt 04: Marktwirtschaft FaktenBlatt 05: Wachstum I Faktenblatt 06: Wachstum II Faktenblatt 07: Fehlverteilung Faktenblatt 08: Geldsystem (in Arbeit) Faktenblatt 09: Schuldenwahn (in Arbeit) Faktenblatt 10: Verdrängung Faktenblatt 11: Zukunftsfähig      
FaktenBlatt 00: Vorwort FaktenBlatt 01: Kapital FaktenBlatt 2: Kapitalismus
FaktenBlatt 3: Entwicklungsstufen des Kapitalismus FaktenBlatt 4: Marktwirtschaft FaktenBlatt 5: Wachstum I  
FaktenBlatt 6: Wachstum II FaktenBlatt 7: Fehlverteilung FaktenBlatt 8: Geldsystem (in Arbeit)  
 


Ausstellung „Eine solidarische Welt gestalten“


Die Akademie arbeitet derzeit zusammen mit Studierenden der Universitäten Lüneburg und Bayreuth an einer Ausstellung mit dem Titel "Eine solidarische Welt gestalten". Eine erste Präsentation der Ausstellung hat im Rahmen der Konferenzwoche an der Leuphana-Universität in Lüneburg stattgefunden (25.2. -1.3.2019). Weitere Ausstellungsorte sind im Oktober 2019 die Wandelwoche in Lüneburg und im März darauf das Museum in Lüneburg. Ein Film, Fotos, Texte, die Konzeption und weitere Dokumente finden sich auf einer zentralen Ausstellungsseite im Internet. Ausstellungsseite im Internet (hier klicken)              


Akademie in den Kommunen


Die Akademie engagiert sich in mehreren Kommunen - vor allem in dem Prozess der Umsetzung der SDG´s - für die Verbreitung der Idee einer solidarischen Ökonomie. Ansatzpunkt ist hier eine starke und lebendige Bürgerbeteiligung.

Beispiel Lüneburg

Wandelwoche

Die Akademie ist Mitveranstalter der einmal im Jahr stattfindenden Wandelwoche. In der Wandelwochen präsentieren sich Personen und Initiaitiven, sich in solidarischen Projekten engagieren. Darüber hinaus finden Vorträge, Seminare und öffentliche Disussionsveranstaltungen um das Thema nachhaltige und solidarische Stadtentwicklung statt. Weitere Informationen unter www.wandelwoche-lueneburg.de

Zukunftsrat

In Lüneburg bildet sich derzeit (Frühjahr 2019) ein Zukunftsrat.  Zentrale Anliegen sind:
  1. Der Zukunftsrat versteht sich als Anwalt der kommenden Generationen in dem Prozess der aktuellen Stadtentwicklung in Lüneburg.
  2. Der Zukunftsrat beteiligt sich an der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung auf kommunaler Ebene.
  3. Der Zukunftsrat entwickelt Strukturen und Formate, die eine weitestgehende Partizipation der Bürger*innen an dem Prozess der Stadtentwicklung ermöglichen.
Langfristiges Ziel ist es, mit dem Zukunftsrat ein legitimiertes Gremium zu schaffen, das zwar selbst keine parlamentarischen Entscheidungen treffen kann, das aber vom Parlament der Stadt angehört werden muss. Der Zukunfsrat findet ein starkes Echo in der öffentlichen Diskussion. Siehe hierzu folgende Artikel aus der Lüneburger Landeszeitung: LZ 29.10.18 und LZ-20190131ZR_Bericht  


Infobrief


Hier finden Sie alle Infobriefe der Akademie

Archiv

Infobriefe ab 2018

bitte anklicken

Rundbriefe bis 2017


Regionalgruppe Berlin


(Informationen folgen)




Das Team/Ansprechpartner

  • Dietmar Poetzsch

    Mitglied des Leitungsteams

    • Koordinator der Theorie-Arbeit in der Akademie
    • Gesundheits-, Ernährungs- und Lebensberater





  • Christoph Ecken

    Mitglied des Leitungsteams / Koordinator Öffentlichkeitsarbeit

    • Koordinator Öffentlichkeitsarbeit
    • PR-Berater und freier Autor und Journalist





  • Norbert Bernholt

    Geschäftsführer


    • Koordinator Bildung
    • Volkswirt, Wirtschaftspädagoge, Lehrer an der BBS 1 in Lüneburg, Mitglied der Gesellschaft für sozioökonomische Bildung und Wissenschaft







Weitere Informationen in den Büchern der Akademie

Die Wirtschaft zur Vernunft bringen

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Kapitalismus und dann?

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Das dienende Geld

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Zwickmühle Kapitalismus

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