Plenartagung Göttingen – 15. bis 17. Februar 2019

Perspektivenwechsel – Plenartagung der Akademie Solidarische Ökonomie im Göttinger Hotel Beckmann

 

Teilnehmende_ASÖ_Plenartagung_Göttingen_Februar 2019

Jahresaktivitäten der Akademie_Stand Februar 2019

Protokoll der Plenartagung Göttingen Februar 2019_02_21_final.


„Menschenbild“-Diskussion

Im Zentrum der Plenartagung steht die Frage, welches Menschenbild die Akademie bei ihrer Version einer solidarischen Gesellschaft zugrundelegt. Diese Frage treibt viele Mitglieder der Akademie um. Insgesamt sechs Personen haben sich vor der Diskussion bei der Plenartagung bereits mit dieser Frage beschäftigt und Impulspapiere vorgelegt. So kann sich die Akademie aus ganz unterschiedlichen Perspektiven der Frage nach dem Menschenbild nähern.

Leitfragen zur Diskussion

Leitfragen – Menschenbilddiskussion – Plenartagung_Februar 2019

Impulspapiere

Impulspapier_Menschenbilddiskussion_Ruth Priese_Elisabeth Girmendonk_Februar 2019

Impulspapier_Menschenbilddiskussion_Peter Girmendonk_Februar 2019

Impulspapier_Menschenbilddiskussion_Norbert Bernholt_Februar 2019

1) Impulspapier_Menschenbilddiskussion_Manfred Schneider_Februar 2019

2) Impulspapier_Menschenbilddiskussion_Gerhard Breidenstein_Februar 2019 Übersicht

Impulspapier_Menschenbilddiskussion_Bernd Winkelmann_Februar 2019

 

Unterwegspapier

Erfreulicherweise sind die 1200 Exemplare der ersten Auflage unseres Unterwegs-Papiers bald vergriffen. Es ist also Zeit, eine Neuauflage vorzubereiten und damit zugleich alle bisherigen Änderungswünsche einzuarbeiten. Dazu hat es bereits Diskussionsrunden mit dem Lenkungskreis sowie Bernd, Johannes und Harald und auf der Plenartagung in Göttingen gegeben.

Hier stellen wir den derzeitigen Textstand zur Diskussion stellen, damit alle die Gelegenheit haben, am Text mitzuarbeiten. Wir bitten um Eure Kommentare und Änderungswünsche bis 15.3.2019 an Klaus Simon: kl-simon@gmx.de. Anschließend folgt eine nochmalige Überarbeitung durch das Redaktionsteam – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt von Straffung und sprachlicher Vereinfachung. Redaktionsschluss für das Unterwegspapier ist am 31. März.

Neue Version des Unterwegs-Heftes (Stand 20.02.2019)
In roter Schrift erscheinen Ergänzungen und Korrekturen gegenüber der ersten Auflage.

Unterwegstext_Überarbeitung_Stand_20.02.19 (pdf)

Was hat sich geändert?
Die eingebrachten Veränderungen umfassen drei wesentliche Punkte:

1) Erläuterungen zum Verständnis des Menschen gemäß der Ergebnisse der Plenartagung in Göttingen.

2) Es wurde immer wieder bemängelt (auch in den eigenen Reihen!), dass wir das ASÖ-Modell mit dem Begriff ‚Solidarische Ökonomie‘ benennen. Denn Solidarische Ökonomie bedeutet ja weder industrielles System noch Markt, sondern eine durch Selbstorganisation gekennzeichnete alternative Form des Wirtschaftens – an Industrie und Markt vorbei. Was wir vorschlagen ist aber weit mehr, nämlich das Modell einer /umfassenden Gesellschaftsordnung/, welche Formen von Solidarischer Ökonomie Raum geben und den verbleibenden Teil des industriellen Systems sowie die ganze Gesellschaft nichtkapitalistischen Spielregeln unterstellen möchte. Wir schlagen deshalb als Namen für das, was wir intern ‚ASÖ-Modell‘ nennen, die Bezeichnung ‚Solidarische Gesellschaft‘ vor. Den entsprechenden Textteil findet Ihr auf S.10,11.

3) Erfreulicherweise werden wir in der alternativen Szene mittlerweile wahrgenommen. Simon Sutterlütti und Stefan Meretz (z.B. mit der Suchmaschine „ecosia“: keimform.de) sind im Bonuskapitel ihres Buches „Kapitalismus aufheben“ auf das Akademie-Buch „Kapitalismus – und dann?“ eingegangen und haben dabei unseren Ansatz allerdings deutlich kritisiert. Nun trifft uns das nicht überraschend. Schon seit der AG Modellvergleich ist klar, dass es unterschiedliche Definitionen von Kapitalismus gibt und auch unterschiedlich weitgehende Modelle zu seiner Überwindung.  Wir möchten die Gelegenheit benutzen, unsere Ergebnisse in Beziehung zu setzen zu dem, was außerhalb der Akademie gedacht wird – und damit zugleich der Kritik den Boden zu entziehen. Dieser Textteil findet sich auf S.18-20.