Historie und Beispiele Solidarischer Ökonomie

Der Begriff „Solidarische Ökonomie“ ist relativ jung.
Praktisch angewendete Solidarische Ökonomie ist dagegen schon sehr alt. Sie wird bereits im Neuen Testament beschrieben und auch das dürfte kaum ihr Anfang gewesen sein.
Deshalb greift es viel zu kurz, solche Ansätze als „kommunistisch“ zu bezeichnen.
Sie als „humanistisch“, also menschlich, anzusehen, trifft eher den Kern dieser Form miteinander zu planen, zu produzieren, zu verteilen, zu konsumieren. Es geht dabei um Bedürfnisbefriedigung. Grundsätzlich ist das auch ohne Geld möglich. Das setzt allerdings voraus, dass die Beteiligten Neid und Gier „im Griff haben“. 😉

 

 

„Die ökonomische Dimension des Friedens“

Autorenkollektiv; Koordination Clarita Müller-Plantenberg
Herausgeber: Verein zur Förderung der solidarischen Ökonomie e.V.

In diesem Buch wird „Friedensstiftung im Zusammenhang mit Genossenschaften und Solidarischer Ökonomie aufbauend auf Selbstverwaltung, Demokratie, Gleichheit, Solidarität und Bildung“ diskutiert. Das Friedenspotential solidarischer Gesellschaften und Wirtschaften wird in Zeiten der Aufrüstung gegen Mensch und Natur zu einer Perspektive des Humanismus der Praxis.

Das Buch ist ein Auftakt für SSÖ Programme in Bildungsinstitutionen und kommunalen Verwaltungen.
(auszugsweises Zitat Buchrückseite)

 

 

Kapital ohne Kundschaft

Autor: Wolfgang Fabricius
Herstellung und Vertrieb: Books on Demand GmbH, Norderstedt

In „Kapital ohne Kundschaft – Coop 2.0: digitale Wiederbelebung der Solidarwirtschaft mit Reproduktionsgenossenschaften“ wird beschrieben, wie es den Kapitaleignern in ihrer blinden Profitgier und dem Irrglauben, dass Freiheit nur Freiheit von Arbeit bedeutet, gelingen konnte, Konsument und Produzent bis in die letzten Winkel des Globus und bis in den individuellen Intimbereich auszuplündern.

Die dadurch entstandene unerbittliche ökonomische Konkurrenzsituation, in die weltweit auch die Staaten zueinander geraten sind, hat zur Systemkrise des Kapitalismus geführt und uns vor den Abgrund des Staatsbankrotts gestellt.

Ein friedlicher Weg aus der Krise in die „andere Welt“ ist dennoch möglich. Über den abwehrenden Schutz hinaus müssen wir eine Solidarische Ökonomie von unten aufbauen, die unabhängig von staatlicher Hilfe unsere individuelle und gesellschaftliche Reproduktion ermöglicht. In der noch vorherrschenden neoliberalen Umgebung müssen die erforderlichen Wege sorgfdältig geplant und konsequent beschritten werden.


(auszugsweises Zitat Buchrückseite)

 

 

Reinventing Organizations

Frederic Laloux
Verlag Franz Vahlen GmbH

Frederic Laloux hat mit Reinventing Organizations das Grundlagenbuch für die integrale Organisationsentwicklung verfasst. Die Breite sowie Tiefe seiner Analyse und Beschreibung – ganzheitlich, selbstorganisierend und sinnerfüllend operierender Unternehmen – ist einzigartig.
(auszugsweises Zitat Buchrückseite)