Bildung, Kultur, Religionen

Um neue Umgangs- und Gesellschaftsformen zu etablieren, brauchen wir nicht unbedingt „das Fahrrad neu erfinden“. Denn es gab zu allen Zeiten fleißige, ehrliche, anständige, mitfühlende Menschen, die diese Maßstäbe auch in den allgemeinen offiziellen Wertekanon eingebracht haben. Dass inzwischen trotzdem ein auf Neid und vor allem Gier basierendes Wirtschaftssystem die Welt weitgehend beherrscht, lässt die humanistischen Ansätze allenthalben in den Hintergrund treten.
Um eine bessere, menschlichere Gesellschaft aufzubauen, bedarf es nicht nur praktischer Beispiele (die natürlich auch eine theoretische Grundlage haben), sondern einer allgemeinen Veränderung unserer Denkweisen.
Alte und neuere Ansätze sollen hier vorgestellt werden. 🙂

 

 

Ökoroutine

Autor: Michael Kopatz
oekom verlag München

Was unmöglich erscheint, ist konzeptionell denkbar einfach: Mülltrennung, Sparlampen, Effizienzhäuser – alles längst realisiert und akzeptiert. Was wir zur Durchsetzung einer gelebten Nachhaltigkeit brauchen, ist eine engagierte und anpackende Politik, die neue, innovative Standarts und Limits in Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Werk setzt: Wenn elektronische Geräte weniger oft kaputt gehen, die Tierhaltung nach und nach artgerechter wird oder bedenkliche Zusatzstoffe aus Lebensmitteln verschwinden – welcher Verbraucher würde sich darüber beschweren?

Michael Kopatz präsentiert eine Vielzahl oftmals leicht umsetzbarer, politischer Vorschläge, damit die Utopien von heute schon bald die Realitäten von morgen werden.
(auszugsweises Zitat Buchrückseite)

 

 

Sozialökonomische Weisheitsschätze der Religionen

Autor: Roland Geitmann
Verlag Religion&Kultur

Geboten werden Aufsätze und Vorträge von Roland Geitmann (1941 – 2013), mit denen er die Standpunkte in Judentum, Christentum und Islam zum Umgang mit Grund und Boden sowie mit Geld herausstellt und deren Aktualität durch die Verbindung dieses Gedankengutes mit sozialökonomischen Theorien der Freiwirtschaft u.a. des Silvio Gsell (1862 – 1930) aufzeigt. Bedacht werden die heiligen Texte der drei genannten Religionen, einschlägige Verlautbarungen von Vertretern dieser Religionen und gesellschaftliche Gestaltungen in den drei Kulturbereichen. Roland Geitmann hat die religiösen Traditionen in Verbindung mit der Freiwirtschaft auch mit der Anthroposophie verbunden, so dass auch diesem Gebiet seines Wirkens ein Kapitel gewidmet ist.
(auszugsweises Zitat Buchrückseite)