Geschichte

 

Im Sommer 2007 trafen sich engagierte Christinnen und Christen, die sich zum überwiegenden Teil aus der langjährigen Arbeit im Ökumenischen Netz in Deutschland kannten, um dem „Dogma von der Alternativlosigkeit der neoliberalen kapitalistischen Wirtschaftsweise zu widersprechen und Prinzipien, Strukturen und Modelle einer lebensdienlichen, solidarischen und zukunftsfähigen Ökonomie aufzuzeigen“.

In der Folge dieser Initiative gründete sich im Juni 2008 auf der Burg Bodenstein eine „Akademie Solidarische Ökonomie auf Zeit“, in der nun nicht mehr nur Vertreter der Kirchen, sondern ebenso Wissenschaftler, soziale Bewegungen und engagierte Bürgerinnen und Bürger zur Mitarbeit eingeladen waren.

Nach gut dreijähriger Arbeit wurden im Oktober 2011 auf einer öffentlichen Tagung die ersten Arbeitsergebnisse vorgestellt und in einer schriftlichen Dokumentation festgehalten. Diese Dokumentation wurde 2012 im Buch „Kapitalismus und dann?“ einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Broschüre 10 Jahre Akademie Solidarische Ökonomie
Zur Jubiläumstagung der Akademie ist im August 2018 eine Broschüre über die Geschichte der Akademie (10 Jahre Akademie Solidarische Ökonomie) erschienen. Sie kann hier als pdf-Dokument heruntergeladen werden (hier als pdf-Dokument herunterladen, 13 MB).

 

Kleine Akademie-Chronik

  • Akademie-Gründung auf Burg Bodenstein (22./23. Juni 2008)
  • Jahre der Theorie-Arbeit (2008 – 2010)
  • Die Akademie geht mit einer Plenartagung in Berlin an die Öffentlichkeit (Berliner Erklärung); 2011
  • Die sogenannten „Bausteine“ der Akademie entstehen – sie sind das Ergebnis der Arbeitsgruppen und bilden das Gerüst für den „Richtungsentwurf“ (heute gibt es 14 Bausteine – hier klicken)
  • Die Akademie veröffentlicht ihr erstes Buch „Kapitalismus und dann?“ (mehr zu den Büchern der Akademie hier)
  • In Berlin gründet sich die Regionalgruppe Berlin/Brandenburg, die bis heute  regelmäßig aktiv ist. Sie ist die einzige Regionalgruppe der Akademie (Link zur Regionalgruppe Berlin/Brandenburg).
  • Eine neue Arbeitskonzeption entsteht ab dem Jahr 2011 – sie ist bis heute gültig
  • Aus dem Richtungsentwurf abgeleitet erarbeitet die Akademie das sogenannte „Eckpunkte-Papier„, das die wichtigsten Erkenntnisse der Akademie kurz zusammenfasst (2014)
  • Weitere Bücher erscheinen, zunächst „Das dienende Geld“ (2012). „Zwickmühle Kapitalismus“ (2014), „Die Wirtschaft zur Vernunft bringen“ (2016)
  • In Heidelberg wendet sich die Akademie bei einem Kongress vertiefenden Fragen der Transformation zu und kooperiert dabei mit einem „Markt der Möglichkeiten“ und mehr als 30 Heidelberger Gruppen, die bereits alternativ wirtschaften (Kongress-Dokumentation hier)
  • 2015 organisiert die Akademie Solidarische Ökonomie zusammen mit attac München einen Kongress zum Thema „Europa“ (Kongress-Dokumentation)
  • In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der URANIA führt die Akademie 2017 erneut eine Konferenz zum Thema „Europa“ durch – prominente Podiumsgäste sind Sahra Wagenknecht (Linke) und Sven Giegold (MdE) – (Kongressdokumentation mit Video von der Podiumsdiskussion)
  • Zu Beginn des Jahres 2017 entsteht das sogenannte „Unterwegs-Papier„, „Unterwegs in die Zukunft – Warum wir eine andere Welt wollen und wie sie aussehen könnte“, in dem die Ziele der Akademie in leicht verständlicher Sprache formuliert sind.
  • Anfang des Jahres 2018 erscheint ein Teil der Faktenblätter, die als Hintergrundmaterial zur einfachen Erklärung der wichtigsten Wirtschaftsbegriffe in der Schule und anderen Einrichtungen eingesetzt werden können